the real „talent“ of a genius

The real „talent“ of a genius is the willingness to learn with great dedication. Even if it does not look like they are studying, or if they are – what geniuses like to do – denying that they have to practice. Excellence is the result of high-flying ambitions and frustration tolerant willingness for exertion.

 

Our European culture is still haunted by the story of „natural talent“. The idea of the genius who appears out of nowhere. This is associated with the concept of „elite“. Because of its thematic proximity to fascist-racist ideology the elite concept was frowned upon. Now this ideology is back and a politicaly charged term, just as „talent“ and „giftedness“. Such fantasies serve to legitimize the growing social differences and the corresponding systems of educational apartheid. These include the allocation of ten year olds to different types of schools, special schools for „gifted“ and „elite“ universities. These institutions are very reliable in producing and reproducing inequality.

There is no scientifically reliable theory. There is also no empirical evidence of linkage of genes with specific higher human faculties. Nor is there a scientifically defined term of „talent“ or „giftedness“. These concepts depend on something metaphysical. They follow a pattern of biologistic interpretation: Anything we cannot explain must be genetically determined. It remains unclear which phenomenon exactly is described with „talent“ and what are the criteria to recognize or predict it.

 

The idea to restrict support to existing strengths is completely outmoded. In a dynamic world where economy is not predictable, biographies are certainly not. Therefore, only the most versatile development can be a educational goal. The unusual paths of life lead us to the highest level of our possibilities and enable us to cope with all eventualities – not least the requirements of democracy.

Unsichtbare Hürden im Internet oder offener Zugang zu Inhalten

Wenn man offene Zugänge zu Inhalten (Wikis, Diskussionsforen) gewährleisten will und hierarchische Regelungen absichtlich nicht einführt, ist fast zwangsläufig die Erstellung vieler Fake-Anmeldungen und unbrauchbarem Content damit verbunden. Da dies auf Basis simpelster Textabläufe geschieht, müssten Hürden eingeführt werden um zumindest für automatisch generierte Anfragen den Zugang zu erschweren.

 

Die standardisierte, basale Art und Weise wie im Internet kommuniziert wird (vgl. Protokolle) stellt den entscheidenden Veränderungsschritt dar. Frühere globale Netze wie Radio, Telefon oder Fernsehen lieferten ebenfalls alle Inhalte direkt bis zu Clienten. Jeder konnte und musste selbst über deren Relevanz entscheiden. Durch die standardisierte Kommunikation im Internet war es aber erstmals möglich Inhalte automatisiert zu erstellen und vor allem zu verteilen.

Mit Zunahme der technischen Möglichkeiten (vor allem der Einführung und immer stärken Weiterentwicklung automatischer Software-Agentensysteme – immerhin stehen hinter den meisten Manipulationsversuchen gar keine Menschen mehr) wurde auch an anderer Stelle versucht, die Zugänglichkeit mittels Hürden anzupassen.
Dazu ist es unbedingt erforderlich unterscheiden zu können welche Anfragen/Aufrufe mittelbar von einem Menschen getätigt werden und welche aus automatisierter Software stammen.

So effizient Computer und all die vielen (kleinen) Software-Algorithmen darin auch sind, gibt es immer noch etliche Aufgaben welche für Menschen unglaublich einfach zu lösen sind, für Computer aber ungeheure Probleme darstellen. Darauf setzen Zugangskontrollen. Ziel ist es Hürden aufstellen welche für menschliche Benutzer leicht zu nehmen für automatischen Systeme aber unüberwindbar sind.
Dies bedeutet nur eine minimale Änderung in der Benutzung (z.B. beim Anlegen von Accounts) aber eine Erhöhung des Komforts für „echte“ Benutzer (da sie weder von Löschung noch von unpassender Werbung belästigt werden) und auch eine Verringerung der Arbeitslast bei der Verwaltung von Plattformen (da nicht andauernd kontrolliert werden muss ob ungeeignete Benutzer angelegt bzw. unbrauchbare Nachrichten erstellt wurden).

 

Solcherlei Hürden gibt es im Internet immer mehr. Sie sind bereits so weit verbreitet, dass sie als ganz gewöhnlicher Teil eines Anmeldeprozesses, quer durch alle Plattformen zum Wissensaustausch oder zur Kommunikation, verstanden und unhinterfragt akzeptiert werden. Freiheit ist damit aber aktiv durch elektronische/technische Einschränkungen begrenzt. Auch durch andere heute durchgängig übliche Verfahren (ich meine hier nicht die Verfügbarkeit von Internetzugängen – sondern von bei bereits bestehenden Zugängen angewendeten Techniken – Thema: Netzneutralität) kann eigentlich nicht mehr von uneingeschränktem, freiem Zugang zum Internet (und aller dadurch ermöglichter Kommunikation) gesprochen werden.
Gibt es unsichtbare Hürden im Internet oder ist ein offener Zugang zu Inhalten gewährleistet? Leicht ist einsichtig, dass es bereits eine Vielzahl an Hürden gibt, die dazu implementiert wurde um uns das Leben zu vereinfachen. Hürden sind es aber trotzdem und von einem offenen Zugang zu Inhalten kann nicht legitim gesprochen werden. Der Umgang mit den Möglichkeiten indirekter Kommunikation verändert nicht nur uns sondern auch die Technologien.

Durch Datenfusion zum gläsernen Bürger

Nur noch rechtliche Barrieren schützen vor dem „gläsernen Bürger“. Die größte Bedrohung besteht darin, Daten aus unterschiedlichen Quellen miteinander zu verknüpfen. Durch eine geschickte Kombination von Daten und Informationen aus verschiedenen elektronischen Quellen könnte der gläserne Bürger Wirklichkeit werden. Auf diese Weise würde jeder durch Datenfusion zum gläsernen Bürger werden.
Bislang konnte man davon ausgehen, dass dies an technischen Widrigkeiten scheitern würde: Datenbanken sind in der Regel unterschiedlich gestrickt und enthalten viele Daten, die doppelt, unvollständig oder gar falsch sind. Die größte Herausforderung besteht deshalb darin, diese Widrigkeiten zu überwinden, um den Traum von der Informationsfusion zu verwirklichen.

Tatsächlich sind solche Datenfusionen inzwischen mit Hilfe von Systemen, die Hypothesen entwickeln können, um die Schreibfehler, Mehrdeutigkeiten und unsichere Angaben zu bewerten, möglich. Sie setzen Angaben wie Name, Geburtsdatum, Telefonnummer oder Anschrift aus unterschiedlichen Datenbanken zueinander in Relation. Je mehr Überschneidungen es gibt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich um ein und dieselbe Person handelt.

Technisch ist die Datenfusion also kein großes Problem mehr, es sind vor allem (nur) noch Verwaltungs- und Rechtsakte, die einem entsprechenden Vorhaben (noch) entgegenstehen. Seit den Anschlägen vom 11. September geht der Trend längst schon in Richtung Fusion. In den USA haben bereits hunderte von Sicherheitsbehörden Zugriff auf unterschiedlichste Datenbestände. In der Europäischen Union ist eine europäische Fahndungsdatenbank angedacht. Eine neue Agentur soll das Schengen-Informationssystem, das VISA-Informationssystem sowie die Fingerabdruckdatenbank zentral verwalten.

Dies ist der Preis den wir alle zahlen, um den Anschein von Sicherheit zu gewährleisten.

 

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