Christian Wagner

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Das Projekt XXIII entstand im Jahr 2002 und orientierte sich mit der Namensgebung am Alter der beiden Projektleiter. Ich studierte zu jener Zeit Medieninformatik an der Technischen Universität Wien. Schwerpunkte im Studium waren die intensive Beschäftigung mit Möglichkeiten zur Bearbeitung von Videomaterial mit Hilfe von computergestützten Bearbeitungsschritten. In diesem Zusammenhang bot das Projekt eine ideale Möglichkeit, die theoretischen Inhalte des Studiums, in der Praxis zu erproben und unter eigener Leitung zu verwirklichen.

Am Beginn beschäftigte ich mich mit Vorbereitungsarbeiten und Machbarkeitstest, zu den geplanten Aspekten des Projektes. Dazu gehörte auch ein ausführlicher Test aller für das Projekt eventuell benötigter Komprimierungsverfahren. Darüber hinaus konnte ich viele Werkzeuge (Tools) zur Verarbeitung von Videomaterial mit Hilfe des Computers auf deren Brauchbarkeit für das Projekt ausforschen und analysieren. Sehr bald zeigte sich allerdings, dass sich die spezifischen Ansprüche unseres Projektes nur teilweise mit vorhandener Software verwirklichen ließen.

Im Projektverlauf zeigte sich an dieser Stelle die große Stärke von Jürgen Platzer, welcher durch seinen Einsatz und sein Wissen die Umsetzung vieler unserer Ideen überhaupt erst möglich machte. Programmieren ist und war nie meine Stärke. Umso dankbarer war ich mit Jürgen einen idealen Projektpartner gefunden zu haben. So war es möglich die verschiedenen Stärken der beteiligten Personen optimal auszunützen.

Mein wichtigstes Aufgabengebiet war die Digitalisierung sämtlicher analoger Quelldateien zur weiteren Verwendung und die Animation der Lichtschwerter im real gefilmten Duell. Letztgenannte Aufgabe erforderte vor allem viele zeitliche Ressourcen. Abschließend habe ich mich auch noch um die Finalisierung der DVD gekümmert.

Besonders herausheben möchte ich die Zusammenarbeit mit meinem Bruder Wolfgang Wagner. Er beschäftigt sich immer noch mit Foto- und Videographie. Zum Projekt trug er nicht nur das benötigte Videoequipment bei. Seine Expertise, erworben an der Höheren Graphischen Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt im 14. Wiener Gemeindebezirk, war vor allem bei den Dreharbeiten zum Lichtschwert-Duell ein bedeutender Faktor für die Umsetzung des Projekts.

Das Projekt eröffnete sowohl in sozialen als auch technischen Aspekten viel Lernpotenzial. Die gemeinsame Arbeit war immer gewinnbringend und in vielen Fällen entspann sich eine persönliche Freundschaft. Das durch die Beschäftigung errungene Wissen und die erworbenen Fertigkeiten waren in vielerlei Situationen auch noch Jahre nach dem Projekt enorm hilfreich.

Seit dem Ende des Projektes hatte ich die Gelegenheit mit Jürgen Platzer weitere (kommerzielle) Projekte mit ähnlichen Inhalten zu verwirklichen. Gemeinsam wurde in den Jahren 2002 und 2016 die Projekthomepage überarbeitet.
 

Christian Wagner, im Juli 2016